
Ibn al-Shatirs Planetenmodell
Wie Ibn al-Shatir das ptolemäische Äquant-Problem löste und geometrische Modelle für Mond und Planeten neu konstruierte.
Der Astronom Ibn al-Shatir korrigierte im 14. Jahrhundert Unstimmigkeiten im ptolemäischen System durch verknüpfte Kreisbewegungen ohne Äquant.
Das Titelbild ist eine eigenständige, KI-gestützte historische Rekonstruktion und kein Foto eines bestimmten Bauwerks, einer Werkstatt oder eines Objekts.
Material, Konstruktion und Nutzung
Sein Mondmodell behebt unrealistische Entfernungsänderungen. Er nutzte geometrische Konstruktionen, die später in Europa wiederverwendet wurden.
So lässt es sich richtig erkennen
Die Modelle blieben geozentrisch. Eine direkte Verbindung zu Kopernikus ist mathematisch plausibel, aber der historische Überlieferungsweg bleibt unklar.
Quellen
- Cambridge University Press: Venus According to Ibn al-Shatir — specialist analysis of a planetary model.
- Cambridge University Press: The Mercury Models of Ibn al-Shatir and Copernicus — documented mathematical comparison.
- MacTutor: Arabic Mathematics — broader scientific and mathematical context.





