
Arabische Kalligrafie erkennen: Kufi, Naskh, Thuluth und Nasta'liq
Museumsbasierter Leitfaden zu Proportionen, Federführung, historischer Funktion und regionaler Vielfalt der Schriften.
Arabische Kalligrafie ist kein einzelner Dekorstil. Federwinkel, Punktproportionen, Zeilenrhythmus, Material und Funktion formen die Schrift. Der Stilname ist nur ein Ausgangspunkt; auch Datierung, Region und Buchstabenbau müssen geprüft werden.
Kernpunkte
- Kufi ist ein Sammelbegriff für mehrere frühe eckige Schrifttraditionen.
- Naskh ist kompakt und gut lesbar und wurde oft für Bücher und Korane genutzt.
- Thuluth ist groß und rhythmisch und erscheint häufig in Titeln und Architektur.
- Nasta'liq ist eine persische Tradition mit schrägen, hängenden Zeilen.
So verwenden Sie diesen Leitfaden
Lesen Sie Personen, Objekte und Institutionen in ihrer Zeit und Region. Bevorzugen Sie bei strittigen Aussagen Museumskataloge, Archive und wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Quellen
Die folgenden offenen Institutionsquellen dienten zur Faktenprüfung und Eingrenzung des Artikels; sie enthalten keine Werbung.
- Library of Congress: Qur'anic Fragments — Explains early scripts, the six cursive scripts and manuscript uses.
- Library of Congress: From Your Hand to Heaven — Provides script history and examples of Naskh, Thuluth, Muhaqqaq and related traditions.
- The Metropolitan Museum of Art: Islamic Calligraphy — Museum publication on the history, practice and artistic contexts of Islamic calligraphy.
- Victoria and Albert Museum: Calligraphy in Islamic Art — Explains manuscript, architectural and object uses of calligraphy across media.
- British Museum: Arabic Calligraphy Collection Terminology — Provides museum terminology for Kufic, Naskh, Thuluth, Nasta'liq and related scripts.





