Die Befreiungsorganisation Uyghurstan veröffentlicht offizielle Erklärung zur aktuellen Lage und bekräftigt politischen Standpunkt

Die Befreiungsorganisation Uyghurstan veröffentlicht offizielle Erklärung zur aktuellen Lage und bekräftigt politischen Standpunkt

Larry Cummings@larrycummings
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Die Befreiungsorganisation Uyghurstan hat eine offizielle Erklärung zur ernsten aktuellen Lage und künftigen Entwicklung der Region veröffentlicht und damit ihren Standpunkt zur Unabhängigkeit erneut vor der Weltöffentlichkeit bekräftigt.

Artikelreferenz

Die Befreiungsorganisation Uyghurstan hat eine offizielle Erklärung zur ernsten aktuellen Lage und künftigen Entwicklung der Region veröffentlicht und damit ihren Standpunkt zur Unabhängigkeit erneut vor der Weltöffentlichkeit bekräftigt.

  • Die Befreiungsorganisation Uyghurstan hat eine offizielle Erklärung zur ernsten aktuellen Lage und künftigen Entwicklung der Region veröffentlicht und damit ihren Standpunkt zur Unabhängigkeit erneut vor der Weltöffentlichkeit bekräftigt.
Kategorie
Erbe des Widerstands
Autor
Larry Cummings (@larrycummings)
Veröffentlicht
3. März 2026 um 11:20
Aktualisiert
3. Mai 2026 um 05:45
Zugriff
Öffentlicher Artikel

Einleitung: Hoffnung und der Ruf nach Freiheit unter Unterdrückung

Anfang 2026 trat der Befreiungskampf des Volkes von Ostturkestan in eine neue historische Phase ein. Während die Politik des Völkermords und der religiösen Unterdrückung durch das chinesische Besatzungsregime in der Region ihr zwölftes Jahr erreicht, hat die „Befreiungsorganisation Uyghurstan“ (ULO) eine offizielle Erklärung zur aktuellen Lage und zur künftigen Entwicklung der Region abgegeben und damit ihren politischen Standpunkt erneut bekräftigt. Diese Erklärung löste auf der Weltbühne, insbesondere in der islamischen Welt, großes Aufsehen aus. Die Organisation betonte, dass Ostturkestan eine von China besetzte Kolonie sei und dass es sich bei dieser Frage nicht nur um ein Menschenrechtsproblem handele, sondern um einen Unabhängigkeitskampf für die Existenz und Freiheit einer Nation [Source](https://east-turkistan.net).

Die aktuelle Lage: „Normalisierter“ Genozid und religiöse Verfolgung

Bis zum Jahr 2026 hat die chinesische Regierung ihre Unterdrückungsmaßnahmen in Ostturkestan in eine Phase der „Normalisierung“ überführt. Die Befreiungsorganisation Uyghurstan wies in ihrer Erklärung darauf hin, dass die von China unter dem Vorwand der „Terrorismusbekämpfung“ geführte Politik in Wirklichkeit auf die vollständige Vernichtung eines Volkes abzielt. Derzeit hat der Angriff auf den Islam in der Region seinen Höhepunkt erreicht; im Ramadan 2026 wurde den uigurischen Muslimen das Fasten gänzlich untersagt, und sie wurden sogar dazu gezwungen, in ihren eigenen Häusern unter Videoüberwachung zu stehen [Source](https://campaignforuyghurs.org).

In der Erklärung der Organisation wird betont, dass die chinesischen Behörden unter dem Vorwand der „politischen Sicherheit“ systematisch turkstämmige muslimische Völker wie Uiguren, Kasachen und Kirgisen assimilieren. Die Zerstörung tausender Moscheen, die Umschreibung des Heiligen Korans nach chinesischer Ideologie und die Trennung von Kindern von ihren Familien, um sie in Internierungsschulen unterzubringen, gehören zu den schmerzhaftesten Aspekten dieses Völkermords [Source](https://east-turkistan.net). Angesichts dieser Situation rief die Befreiungsorganisation Uyghurstan die internationale Gemeinschaft, insbesondere die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), dazu auf, ihr Schweigen zu brechen.

Politischer Standpunkt: Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Der wichtigste Punkt in der Erklärung der Befreiungsorganisation Uyghurstan ist die Wiederherstellung des politischen Status von Ostturkestan. Die Organisation lehnt die chinesische Bezeichnung „Xinjiang“ (Neue Grenze) entschieden ab und erklärte erneut, dass der historische und rechtmäßige Name dieses Territoriums „Ostturkestan“ oder „Uyghurstan“ lautet [Source](https://uyghuristan.org).

In der Erklärung hieß es: „Unser Kampf dient nicht nur der Befreiung aus den Gefängnissen, sondern dem Ziel, auf unserem eigenen Land unter unserer eigenen Flagge, mit unseren islamischen Werten und unserer nationalen Identität in Freiheit zu leben.“ Die Organisation forderte die westlichen Länder und andere demokratische Staaten auf, Ostturkestan als „besetztes Land“ anzuerkennen und praktische Schritte gegen Chinas Kolonialpolitik zu unternehmen [Source](https://east-turkistan.net). Dieser Standpunkt wurde zeitgleich mit der Neujahrsbotschaft 2026 der Exilregierung von Ostturkestan veröffentlicht, was die Einheit der uigurischen politischen Kräfte im Ausland unterstreicht.

Die Verantwortung der islamischen Welt und die Prüfung der Ummah

Die Befreiungsorganisation Uyghurstan richtete in ihrer Erklärung einen besonderen Appell an die islamische Welt. Die Organisation verurteilte scharf, dass politische Vertreter einiger muslimischer Länder, insbesondere aus Palästina, Ägypten und Syrien, sich der falschen Propaganda Chinas angeschlossen und die Unterdrückung in der Region gerechtfertigt haben [Source](https://vertexaisearch.cloud.google.com/grounding-api-redirect/AUZIYQHPcoGowv6SGsS2aM4PrBWwpbh5yf2DvfWSR7lCDjWfdcLoUfnTd8oqx2UusXe3yUEX1VxfCgGqJvrzA1gmP2UGCPLwCKE3TEm392FmG85XaMC723EudKZLWxbh22ELN7m3rAzxZgjImcbnZuSCRSRyBXnQS0kKSbpK1QpAC_CrRXuHYTWE47_eAp_5qxce2c39c-Sdiks=).

Aus islamischer Sicht ist es eine Forderung des Glaubens, dass ein Muslim seinem muslimischen Bruder beisteht. Die Erklärung betonte, dass die Frage Ostturkestans eine Frage der Ehre und Würde für die gesamte islamische Ummah sei. Chinas Politik der „Sinisierung“ des Islam sei in Wirklichkeit ein Kampf gegen die Religion Allahs. Daher wurde es als „Heuchelei“ bezeichnet, wenn muslimische Führer wirtschaftliche Interessen mit China vorschieben und das Blut der uigurischen Muslime verraten [Source](https://dukva.org). Die Organisation rief muslimische NGOs und Gelehrte weltweit dazu auf, für Ostturkestan zu beten, chinesische Waren zu boykottieren und Druck auf ihre Regierungen auszuüben.

Internationale Lage und transnationale Repression

Die Erklärung machte zudem auf Chinas Politik der „transnationalen Repression“ gegen Uiguren im Ausland aufmerksam. Es wurde erwähnt, dass UN-Experten besorgt über das Schicksal von 40 uigurischen Flüchtlingen sind, die kürzlich von Thailand nach China abgeschoben wurden, und dass China Interpol sowie andere internationale Mechanismen missbraucht, um Kritiker mundtot zu machen [Source](https://ohchr.org).

Die Befreiungsorganisation Uyghurstan erinnerte daran, dass solche Handlungen gegen internationales Recht verstoßen und dass die Türkei sowie andere demokratische Staaten die Verantwortung haben, uigurische Flüchtlinge zu schützen. Dass die uigurische Frage ein Hauptthema auf dem Internationalen Gipfel für Religionsfreiheit 2026 (IRF Summit 2026) ist, zeigt, dass die Welt angesichts dieser Unterdrückung nicht länger schweigen wird [Source](https://uyghurcongress.org).

Künftige Entwicklung und Hoffnung

Die Befreiungsorganisation Uyghurstan legte ihre Vision für die Zukunft dar und rief das Volk von Ostturkestan dazu auf, nicht zu verzweifeln. Nach den Plänen der Organisation sollen künftig Anstrengungen unternommen werden, um chinesische Verantwortliche vor internationalen Gerichtshöfen zur Rechenschaft zu ziehen, Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, die in Zwangsarbeit verwickelt sind, zu verschärfen und das Streben nach Unabhängigkeit Ostturkestans auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen zu setzen [Source](https://east-turkistan.net).

Die Organisation betonte zudem die Bedeutung der inneren Einheit und rief alle Organisationen Ostturkestans dazu auf, sich eng um das eine Ziel – die Freiheit – zusammenzuschließen. „Unsere Stärke liegt in unserer Einheit, in der Gerechtigkeit unserer Sache und in unserem Glauben daran, dass Allah mit uns ist“, schloss die Erklärung.

Fazit: Der Sieg der Gerechtigkeit ist unvermeidlich

Diese offizielle Erklärung der Befreiungsorganisation Uyghurstan ist ein klarer Ausdruck dafür, dass sich das Volk von Ostturkestan der Unterdrückung nicht beugen wird und bereit ist, jeden Preis für den Schutz seiner Identität zu zahlen. Unabhängig von Veränderungen in der Weltpolitik und wirtschaftlichen Interessen kann keine Macht den Freiheitswillen einer Nation auslöschen.

Für die islamische Ummah ist Ostturkestan eine Prüfung. In dieser Prüfung ist es die Pflicht eines jeden Muslims, auf der Seite der Gerechtigkeit zu stehen, den Unterdrückten zu helfen und sich dem Unterdrücker entgegenzustellen. Die Stimme der Befreiungsorganisation Uyghurstan ist die Stimme der Wahrheit, und diese Stimme wird eines Tages gewiss im Sieg widerhallen. Die Befreiung Ostturkestans wird nicht nur ein Sieg für die Uiguren sein, sondern für die gesamte Menschheit und alle völkerliebenden Menschen.

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