
Rebiya Kadeer spricht umfassend über den Freiheitskampf des uigurischen Volkes und die aktuelle internationale Lage
Rebiya Kadeer, die Anführerin der uigurischen Nationalbewegung, gab wichtige Erklärungen zum Völkermord in Ostturkestan, zur Verantwortung der internationalen Gemeinschaft und zum Schweigen der islamischen Welt ab.
Artikelreferenz
Rebiya Kadeer, die Anführerin der uigurischen Nationalbewegung, gab wichtige Erklärungen zum Völkermord in Ostturkestan, zur Verantwortung der internationalen Gemeinschaft und zum Schweigen der islamischen Welt ab.
- Rebiya Kadeer, die Anführerin der uigurischen Nationalbewegung, gab wichtige Erklärungen zum Völkermord in Ostturkestan, zur Verantwortung der internationalen Gemeinschaft und zum Schweigen der islamischen Welt ab.
- Kategorie
- Erbe des Widerstands
- Autor
- Hujan Angin (@hujan-angin)
- Veröffentlicht
- 27. Februar 2026 um 23:22
- Aktualisiert
- 1. Mai 2026 um 13:46
- Zugriff
- Öffentlicher Artikel
Einleitung: Der Appell der geistigen Mutter des uigurischen Volkes
Anfang 2026 ist der Freiheitskampf des Volkes von Ostturkestan in eine neue Phase eingetreten. Rebiya Kadeer, die Anführerin der uigurischen Nationalbewegung, die oft als „geistige Mutter des uigurischen Volkes“ bezeichnet wird, hat in ihren jüngsten Erklärungen eine tiefgreifende Analyse der schweren Unterdrückung, der das uigurische Volk ausgesetzt ist, sowie der Komplexität der internationalen Lage vorgelegt. Ende 2025 traf sich Rebiya Kadeer in Washington mit dem Vorsitzenden des Kongresses der Süd-Mongolei und betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens gegen Chinas systematische Assimilationspolitik [Quelle]. Sie bekräftigte erneut gegenüber der Welt, dass die Uiguren-Frage nicht nur ein Menschenrechtsthema ist, sondern der Kampf eines Volkes um seine Existenz und Freiheit.
Aktuelle Lage: Völkermord und Zwangsarbeit
Berichte vom Anfang des Jahres 2026 zeigen, dass die chinesische Regierung ihre Unterdrückungspolitik in Ostturkestan noch verdeckter und systematischer gestaltet hat. Ein neuer Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vom Februar 2026 belegt, dass das staatlich organisierte Zwangsarbeitssystem in Ostturkestan weiterhin besteht und Millionen von Uiguren aus ihrer Heimat vertrieben und zur Arbeit in überwachten Fabriken gezwungen werden [Quelle]. Rebiya Kadeer bezeichnete diese Situation als „moderne Sklaverei“ und mahnte, dass die islamische Ummah nicht länger zu dieser Unterdrückung schweigen dürfe.
Auch die religiöse Verfolgung durch China hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Zerstörung von Moscheen, das Verbot des Korans und die Einstufung von religiösen Praktiken wie dem Fasten als „Extremismus“ halten an [Quelle]. In ihrer Ansprache betonte Rebiya Kadeer: „Unser Kampf gilt nicht nur dem Land, sondern dem Erhalt unserer Religion und Identität, die uns von Allah anvertraut wurden.“
Internationale Reaktionen und politische Veränderungen
Im Februar 2026 rückte die Uiguren-Frage erneut in den Fokus der internationalen Bühne. Die US-Regierung kündigte neue Visabeschränkungen für chinesische Beamte an, die an der zwangsweisen Rückführung von Uiguren nach China beteiligt sind [Quelle]. Gleichzeitig wurde die Unterstützung der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi für die Rechte der Uiguren vom Weltkongress der Uiguren begrüßt [Quelle].
Während Rebiya Kadeer diese Schritte westlicher Länder anerkannte, lenkte sie die Aufmerksamkeit auf Chinas „transnationale Unterdrückung“. Jüngste Berichte enthüllten, dass chinesische Spione uigurische Aktivisten in Paris und Deutschland bedrohen und versuchen, sie durch die Geiselnahme ihrer Familienangehörigen zum Schweigen zu bringen [Quelle]. Rebiya Kadeer betonte in diesem Zusammenhang, dass Chinas Unterdrückung keine Grenzen kenne und daher eine internationale Einheitsfront unerlässlich sei.
Die Verantwortung der islamischen Welt und das Schweigen der Ummah
Besonders beklagenswert ist, dass der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) im Januar 2026 in Peking mit chinesischen Beamten zusammentraf und seine Unterstützung für Chinas Politik zum Ausdruck brachte [Quelle]. Dies wurde von der uigurischen Gemeinschaft und Rebiya Kadeer scharf verurteilt. Rebiya Kadeer kritisierte, dass die Führer islamischer Länder wirtschaftliche Interessen über die religiöse Brüderlichkeit stellten.
Aus islamischer Sicht ist das Leid eines unterdrückten Muslims das Leid der gesamten Ummah. Rebiya Kadeer appellierte an die muslimischen Völker, dass sie, selbst wenn ihre Regierungen schweigen, für ihre uigurischen Geschwister beten und sie materiell sowie moralisch unterstützen sollten. „Wir wehren uns dagegen, dass unsere Moscheen in Schweineställe verwandelt werden und unsere Töchter zwangsverheiratet werden; dies ist eine Frage der Ehre für die gesamte islamische Welt“, sagte sie in ihrer Rede [Quelle].
Kampfstrategie: Frieden und Selbstbestimmung
Bei der Erörterung der Strategie der uigurischen Nationalbewegung betonte Rebiya Kadeer erneut die Bedeutung der Forderung nach Rechten auf friedlichem Wege. Sie erklärte, dass das uigurische Volk nach internationalem Recht das Recht auf „Selbstbestimmung“ habe und Chinas „Terrorismus“-Narrativ lediglich ein Vorwand sei [Quelle].
Am 5. Februar 2026 wurde weltweit des 29. Jahrestages des Ghulja-Massakers gedacht. In einer Erklärung zu diesem Anlass sagte Rebiya Kadeer, dass das Blut der Märtyrer der Vergangenheit nicht umsonst geflossen sei und die junge Generation diesen Kampf fortsetzen müsse [Quelle]. Sie wies zudem darauf hin, dass der „Dritte Uigurische Gipfel“, der im Mai 2026 vom Weltkongress der Uiguren in München veranstaltet wird, von entscheidender Bedeutung für die Bestimmung der zukünftigen Ausrichtung des Kampfes sei [Quelle].
Fazit: Glaube an den Sieg der Gerechtigkeit
Die Analysen von Rebiya Kadeer zeigen, dass der Freiheitskampf des uigurischen Volkes nicht nur eine politische Bewegung ist, sondern ein Zusammenprall von Recht und Unrecht, von Unterdrückung und Gerechtigkeit. Trotz der Komplexität der internationalen Lage ist der Wille des uigurischen Volkes ungebrochen. Um es mit den Worten von Rebiya Kadeer zu sagen: „Die chinesische Regierung kann unsere Gebäude, unsere Moscheen und unsere Handelszentren zerstören, aber sie kann den Geist der Uiguren niemals besiegen“ [Quelle]. Mit der Unterstützung der islamischen Ummah und der gerechtigkeitsliebenden Menschheit wird die Sonne der Freiheit über Ostturkestan zweifellos wieder aufgehen.
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