
Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter versammelt uigurische Intellektuelle weltweit zu einem wissenschaftlichen Symposium
Die Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter veranstaltete in Istanbul ein hochrangiges wissenschaftliches Symposium, um uigurische Intellektuelle und religiöse Gelehrte weltweit zu vereinen, die Identität Ostturkestans zu schützen und dem Völkermord wissenschaftlich zu begegnen.
Artikelreferenz
Die Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter veranstaltete in Istanbul ein hochrangiges wissenschaftliches Symposium, um uigurische Intellektuelle und religiöse Gelehrte weltweit zu vereinen, die Identität Ostturkestans zu schützen und dem Völkermord wissenschaftlich zu begegnen.
- Die Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter veranstaltete in Istanbul ein hochrangiges wissenschaftliches Symposium, um uigurische Intellektuelle und religiöse Gelehrte weltweit zu vereinen, die Identität Ostturkestans zu schützen und dem Völkermord wissenschaftlich zu begegnen.
- Kategorie
- Erbe des Widerstands
- Autor
- Artem (@artem-8)
- Veröffentlicht
- 27. Februar 2026 um 22:29
- Aktualisiert
- 1. Mai 2026 um 13:48
- Zugriff
- Öffentlicher Artikel
Einleitung: Die Verantwortung der Intellektuellen und das Erwachen der Ummah
Heutzutage ist der systematische Völkermord und der religiöse Druck, dem das Volk von Ostturkestan ausgesetzt ist, nicht mehr nur das Leid einer einzelnen Nation, sondern ein gemeinsames Anliegen der gesamten islamischen Ummah. Angesichts der Politik der Kommunistischen Partei Chinas zur „Sinisierung“ des Islam, der Zerstörung von Moscheen, der Inhaftierung religiöser Gelehrter und der Versuche, die Identität der uigurischen Muslime auszulöschen, bilden uigurische Intellektuelle im Exil ein wissenschaftliches und intellektuelles Bollwerk. Kürzlich versammelte die Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter (in Abstimmung mit der Union der Gelehrten Ostturkestans) uigurische Intellektuelle aus der ganzen Welt in Istanbul zu einem großen wissenschaftlichen Symposium unter dem Thema „Existenzkampf und wissenschaftlicher Widerstand“ [uygurnews.com]. Dieses Treffen gilt als wichtiger Wendepunkt zur Stärkung der wissenschaftlichen Basis der Ostturkestan-Frage und zur Festlegung künftiger Strategien.
Hintergrund und Hauptziel des Symposiums
An der im Mai 2025 in Istanbul abgehaltenen Konferenz nahmen zahlreiche Akademiker, Forscher und religiöse Gelehrte aus Ländern wie Großbritannien, Deutschland, Malaysia und der Türkei teil [uygurnews.com]. Das Hauptziel bestand darin, Chinas Völkermordpolitik in Ostturkestan mit wissenschaftlichen Fakten vor der Weltöffentlichkeit zu entlarven, Wege zur Bewahrung der uigurischen nationalen und religiösen Identität zu diskutieren und effektivere Aktivitäten auf internationalen Propagandaplattformen zu entwickeln.
Während des Symposiums wurden spezielle Berichte zu den Themen „Unabhängigkeitsbewegung“ und „Existenzkampf“ präsentiert. Es muss betont werden, dass dieser Zusammenschluss uigurischer Gelehrter nicht nur eine politische Aktivität ist, sondern ein „wissenschaftlicher Dschihad“ auf der Grundlage islamischer Prinzipien. Denn die Wahrheit gegen Unterdrückung auszusprechen und das Wissen sowie die Bildung einer Nation zu schützen, gehört zu den wichtigen Aufgaben, die im Scharia-Recht als Pflicht angesehen werden.
Wissenschaftlicher Widerstand: Ein Werkzeug zum Schutz der Identität
In den vorgestellten wissenschaftlichen Arbeiten wurde die kriminelle Natur des von China genutzten „Internatsschulsystems“ zur Auslöschung der uigurischen Sprache und Kultur detailliert analysiert. Berichte des Center for Uyghur Studies (CUS) zeigen, dass die chinesische Regierung versucht, Millionen uigurischer Kinder von ihren Familien zu trennen, um sie ihren islamischen Glauben und ihre Muttersprache vergessen zu lassen [uyghurpost.com].
Um diesem kulturellen Völkermord entgegenzuwirken, betonten die Gelehrten die Notwendigkeit, das uigurische Bildungswesen im Exil zu systematisieren und Muttersprache sowie religiöses Wissen über digitale Plattformen zu verbreiten. Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem das 2. Wissenschaftliche Symposium für Theologiestudenten aus Ostturkestan statt, wobei der Ausbildung einer neuen Generation von Gelehrten besondere Bedeutung beigemessen wurde [olimalar.org]. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Zukunft der Nation auf einer wissenschaftlichen Grundlage aufzubauen.
Die islamische Welt und die Verantwortung der Ummah
Ein weiteres zentrales Thema des Symposiums war das Brechen des Schweigens der islamischen Welt zur Ostturkestan-Frage. Die Gelehrten betonten, dass man Chinas Propaganda in arabischen und muslimischen Ländern durch die Veröffentlichung zahlreicher Werke in arabischer Sprache und den direkten Kontakt zu religiösen Führern in der muslimischen Welt entgegentreten müsse [uyghurtimes.com].
Aus islamischer Sicht ist das Leid eines Muslims der Schmerz der gesamten Ummah. In Diskussionen zum Thema „The Ummatic Turn“ (Die Wende der Ummah) legten die Teilnehmer dar, dass die Ostturkestan-Frage nicht nur ein Menschenrechtsproblem, sondern eine Existenzfrage der islamischen Zivilisation sei [ummatics.org]. Chinas Versuch, den Islam in Ostturkestan zu verändern, stellt eine Bedrohung für die Glaubenssicherheit der Muslime weltweit dar. Daher ist es eine religiöse Verpflichtung für muslimische Gelehrte, sich zu vereinen und „Nein“ zu dieser Unterdrückung zu sagen.
Widerlegung der chinesischen Politik zur „Sinisierung des Islam“
Ein besonderer Schwerpunkt des Symposiums lag auf dem religiösen Druck Chinas in Ostturkestan. Berichte des US-Ausschusses für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) belegen, dass die chinesische Regierung mehr als 1.000 Imame und religiöse Persönlichkeiten festgenommen hat [uyghurcongress.org]. Die Internationale Vereinigung uigurischer Gelehrter beschloss daraufhin, die Bemühungen zum Schutz des traditionellen islamischen Erbes Ostturkestans, zur Digitalisierung von Manuskripten und zu deren weltweiten Bekanntmachung zu beschleunigen [sajiye.biz].
Die Gelehrten betonten die Wichtigkeit der Bewahrung des reinen islamischen Glaubens gegenüber Chinas Versuchen, die Bedeutung des Korans zu verfälschen und Scharia-Bestimmungen an den Sozialismus anzupassen. In dieser Hinsicht dient die Einheit der Gelehrten im Exil als geistige Säule der Nation.
Fazit: Hoffnung und Entschlossenheit
Dieses wissenschaftliche Symposium der Internationalen Vereinigung uigurischer Gelehrter ist ein Beweis dafür, dass das Volk von Ostturkestan seine Identität, sein Wissen und seinen Glauben auch unter härtester Unterdrückung nicht aufgeben wird. Der Zusammenschluss der Intellektuellen spielt eine entscheidende Rolle dabei, die geistige Kraft der Nation zu bündeln und die Lügenpropaganda Chinas zu zerschlagen.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Sache Ostturkestans nicht nur die der Uiguren ist, sondern die der gesamten gerechtigkeitsliebenden Menschheit und insbesondere der islamischen Ummah. Diese wissenschaftliche Front der Gelehrten wird ein solides Fundament für die künftige Freiheit Ostturkestans und die Wiedergeburt der Nation legen. Als Ummah müssen wir diese Gelehrten unterstützen und ihre Stimme in der Welt hörbar machen. Unterdrückung wird nicht ewig währen; Wahrheit und Wissen werden am Ende siegen.
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