Europäische Ostturkestan-Union startet neue Kampagne zur Internationalisierung der Uiguren-Frage und Erhöhung des Drucks auf China

Europäische Ostturkestan-Union startet neue Kampagne zur Internationalisierung der Uiguren-Frage und Erhöhung des Drucks auf China

Paulo Martinez@paulo-martinez
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Im Februar 2026 startete die Europäische Ostturkestan-Union eine neue Phase ihrer internationalen Kampagne, um den Druck in Belgien, Deutschland und auf UN-Ebene zu erhöhen und den Völkermord Chinas an den Uiguren zu stoppen.

Artikelreferenz

Im Februar 2026 startete die Europäische Ostturkestan-Union eine neue Phase ihrer internationalen Kampagne, um den Druck in Belgien, Deutschland und auf UN-Ebene zu erhöhen und den Völkermord Chinas an den Uiguren zu stoppen.

  • Im Februar 2026 startete die Europäische Ostturkestan-Union eine neue Phase ihrer internationalen Kampagne, um den Druck in Belgien, Deutschland und auf UN-Ebene zu erhöhen und den Völkermord Chinas an den Uiguren zu stoppen.
Kategorie
Erbe des Widerstands
Autor
Paulo Martinez (@paulo-martinez)
Veröffentlicht
2. März 2026 um 07:15
Aktualisiert
5. Mai 2026 um 10:11
Zugriff
Öffentlicher Artikel

Einleitung: Ein neuer Weg gegen die Unterdrückung

Mit Beginn des Jahres 2026 hat der Freiheitskampf des Volkes von Ostturkestan auf der internationalen Bühne einen neuen Höhepunkt erreicht. Die „Europäische Ostturkestan-Union“ (European East Turkestan Union) kündigte den Start einer groß angelegten neuen Kampagne an, um die Uiguren-Frage auf die weltweite Agenda zu setzen, den systematischen Völkermord Chinas zu entlarven und den internationalen Druck zu erhöhen. Diese Aktivitäten finden zeitgleich mit der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates statt, mit dem Ziel, die Stimme der Uiguren als Teil der islamischen Ummah weltweit noch deutlicher hörbar zu machen [Source](https://www.ishr.ch/news/rights-groups-urge-high-commissioner-to-address-chinas-deepening-repression).

Iftar-Empfang in München: Eine neue Brücke für Diplomatie und Zusammenarbeit

Am 22. Februar 2026 veranstaltete die Europäische Ostturkestan-Union einen großen Iftar-Empfang in München, Deutschland. Diese Veranstaltung war nicht nur eine religiöse Zusammenkunft, sondern diente als Brücke für Dialog und Zusammenarbeit zwischen europäischen Politikern, religiösen Führern, gesellschaftlichen Vertretern und der uigurischen Sache [Source](https://uygurnews.com/uyghur-iftar-reception-in-munich-fosters-dialogue-and-solidarity-amidst-calls-for-advocacy/).

Während des Treffens erläuterten die Führer der Union detailliert die Politik Chinas zur Zerstörung von Moscheen in Ostturkestan, die Inhaftierung religiöser Gelehrter und die Versuche, die islamische Identität auszulöschen. Es wurde betont, dass die Verletzung des Rechts der Uiguren auf freie Religionsausübung als Mitglieder der islamischen Ummah ein gemeinsamer Schmerz und eine Verantwortung für die gesamte muslimische Welt darstellt.

Kampf auf UN-Ebene: Forderung nach Gerechtigkeit

Die Europäische Ostturkestan-Union forderte gemeinsam mit anderen uigurischen Organisationen den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, auf, eine entschlossenere Haltung gegenüber Chinas Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzunehmen. In einer am 24. Februar 2026 veröffentlichten Erklärung wurde dargelegt, dass die Verfolgung durch China seit dem UN-Bericht über die uigurische Region von 2022 noch systematischer geworden ist, insbesondere durch die fortgesetzte Inhaftierung religiöser Führer und Intellektueller [Source](https://www.ishr.ch/news/rights-groups-urge-high-commissioner-to-address-chinas-deepening-repression).

Besondere Besorgnis löste Ende Februar 2026 erneut das Schicksal von 40 uigurischen Muslimen aus, die im Februar 2025 von Thailand gewaltsam nach China abgeschoben worden waren. UN-Experten bezeichneten das Verschwinden dieser Personen als „internationale Unterdrückung“ [Source](https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/02/chinas-silence-deepens-fears-over-disappeared-uyghur-returnees-year-warn-un-experts). Die Europäische Ostturkestan-Union zielt darauf ab, dieses Thema im Europäischen Parlament zur Sprache zu bringen, um den wirtschaftlichen und politischen Druck auf China zu erhöhen.

Herausforderungen in Europa: Grenzüberschreitende Unterdrückung und Überwachung

Die Unterdrückung durch China beschränkt sich nicht nur auf Ostturkestan, sondern bedroht auch die uigurische Gemeinschaft in Europa. Berichten vom Februar 2026 zufolge haben chinesische Behörden Druck auf uigurische Aktivisten in Paris ausgeübt, um sie zur Spionage zu zwingen [Source](https://www.uyghurcongress.org/en/weekly-brief-20-february-2026/). Gleichzeitig beeinträchtigt der weit verbreitete Einsatz chinesischer Überwachungstechnologien wie Hikvision und Dahua im öffentlichen Raum in Deutschland das Sicherheitsgefühl der Uiguren in Europa erheblich.

Die Europäische Ostturkestan-Union hat einen rechtlichen Kampf gegen diese Form der „grenzüberschreitenden Unterdrückung“ eingeleitet und ruft die europäischen Staaten dazu auf, muslimische Bürger auf ihrem Territorium vor den Drohungen Chinas zu schützen. Dieser Kampf wird als wesentlicher Bestandteil der Verteidigung der islamischen Brüderlichkeit und der Menschenrechte betrachtet.

Die Verantwortung der islamischen Ummah: Einheit zeigen

Die Frage Ostturkestans ist nicht nur ein politisches Problem, sondern eine Prüfung des Glaubens und des Gewissens für die gesamte islamische Ummah. Die von China unter dem Vorwand der „Terrorbekämpfung“ durchgeführte Kampagne des „harten Durchgreifens“ ist in Wirklichkeit ein Versuch, den Islam zu sinisieren und Muslime dazu zu bringen, ihren Glauben aufzugeben [Source](https://east-turkistan.net/etge-calls-for-global-action-as-the-beijing-regime-institutionalizes-normalized-genocidal-control-in-east-turkistan/).

Die Europäische Ostturkestan-Union appelliert an muslimische Länder und internationale islamische Organisationen, sich nicht von der falschen Propaganda Chinas täuschen zu lassen, sondern stattdessen ihren unterdrückten Geschwistern beizustehen. Gemäß dem Geist des Korans, dass „die Gläubigen untereinander Brüder sind“, wird die Beendigung der Unterdrückung in Ostturkestan als Pflicht für jeden Muslim angesehen.

Historisches Erbe und Blick in die Zukunft

Das Volk von Ostturkestan gründete 1933 und 1944 zweimal eine unabhängige Republik, die als Symbole für das Streben der Uiguren nach Freiheit und Gerechtigkeit stehen [Source](https://www.tibetrightscollective.in/news-v-reviews/east-turkistan-national-day-uyghur-struggle-for-self-determination). Die neue Kampagne der Europäischen Ostturkestan-Union zielt darauf ab, diesen historischen Geist wiederzubeleben und die internationale Gemeinschaft daran zu erinnern, dass Ostturkestan eine „Kolonie“ ist.

Im Mai 2026 jährt sich der Beginn der von China als „Volkskrieg gegen den Terror“ bezeichneten Vernichtungskampagne zum zwölften Mal. Die Union plant aus diesem Anlass Demonstrationen und politische Vorträge in verschiedenen europäischen Hauptstädten. Ziel ist es, eine „Normalisierung“ der Verbrechen Chinas zu verhindern und den Sieg der Gerechtigkeit herbeizuführen.

Fazit: Unterdrückung währt nicht ewig

Die neue Kampagne der Europäischen Ostturkestan-Union hat erneut bewiesen, dass die Sache Ostturkestans ein internationales Anliegen der Menschheit und der Ummah ist. Trotz Chinas wirtschaftlicher Macht und politischem Druck kann die Stimme der Wahrheit nicht zum Schweigen gebracht werden. Nur wenn die islamische Welt und die internationale Gemeinschaft gemeinsam handeln, werden die Internierungslager in Ostturkestan geschlossen und das uigurische Volk seine Freiheit zurückerhalten. Der Kampf für Gerechtigkeit ist sowohl eine menschliche als auch eine religiöse Verpflichtung.

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