Ostturkistan-Forschungszentrum veröffentlicht neuen wissenschaftlichen Bericht zur aktuellen politischen und sozialen Lage der Uiguren und erregt internationale Aufmerksamkeit

Ostturkistan-Forschungszentrum veröffentlicht neuen wissenschaftlichen Bericht zur aktuellen politischen und sozialen Lage der Uiguren und erregt internationale Aufmerksamkeit

Ella Sharp@ellasharp
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In seinem im Februar 2026 veröffentlichten neuen wissenschaftlichen Bericht über die politische und soziale Lage der Uiguren enthüllte das Ostturkistan-Forschungszentrum, dass Chinas Unterdrückungspolitik in der Region in eine neue digitale und systematische Phase eingetreten ist.

Artikelreferenz

In seinem im Februar 2026 veröffentlichten neuen wissenschaftlichen Bericht über die politische und soziale Lage der Uiguren enthüllte das Ostturkistan-Forschungszentrum, dass Chinas Unterdrückungspolitik in der Region in eine neue digitale und systematische Phase eingetreten ist.

  • In seinem im Februar 2026 veröffentlichten neuen wissenschaftlichen Bericht über die politische und soziale Lage der Uiguren enthüllte das Ostturkistan-Forschungszentrum, dass Chinas Unterdrückungspolitik in der Region in eine neue digitale und systematische Phase eingetreten ist.
Kategorie
Erbe des Widerstands
Autor
Ella Sharp (@ellasharp)
Veröffentlicht
26. Februar 2026 um 18:52
Aktualisiert
4. Mai 2026 um 22:39
Zugriff
Öffentlicher Artikel

Einleitung: Die Stimme der wissenschaftlichen Wahrheit gegen die Unterdrückung

In der heutigen Welt ist die Ostturkistan-Frage nicht mehr nur ein regionaler Konflikt, sondern ein Schauplatz, an dem das Gewissen der gesamten islamischen Ummah und die moralischen Standards der Menschheit auf die Probe gestellt werden. Der am 16. Februar 2026 in Istanbul veröffentlichte neue wissenschaftliche Bericht mit dem Titel „Index der Menschenrechtsverletzungen in Ostturkistan - 2025“ hat die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der islamischen Welt, erneut auf dieses unterdrückte Land gelenkt [Uyghur Times](https://uyghurtimes.com). Dieser vom Ostturkistan-Forschungszentrum und verwandten Organisationen erstellte Bericht belegt mit Fakten, dass die Politik des Völkermords des chinesischen kommunistischen Regimes gegen die Uiguren und andere turkstämmige Muslime seit 2025 in eine technologisch fortschrittlichere und systematischere Phase eingetreten ist.

Digitale Unterdrückung: KI-gestützte Überwachungssysteme

Einer der bemerkenswertesten Punkte im Bericht ist, dass China die Kontrolle in Ostturkistan vollständig von physischen Barrieren auf digitale und automatisierte Systeme umgestellt hat. Bis zum Jahr 2025 ist durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ein Zustand erreicht worden, in dem die täglichen Bewegungen, religiösen Ausdrucksformen und sozialen Beziehungen der Menschen sekündlich automatisch überwacht werden [Uyghur Times](https://uyghurtimes.com). Dieses System dient nicht nur der Beobachtung, sondern identifiziert auch vorab Personen, die als „gefährlich“ eingestuft werden, und schafft so die Grundlage für willkürliche Verhaftungen.

Diese Art der Hochtechnologie-Überwachung hat dazu geführt, dass selbst die grundlegendsten gottesdienstlichen Handlungen von Muslimen als „Extremismus“ eingestuft werden. Beispielsweise werden Handlungen wie das Aufbewahren eines Korans zu Hause, das Verrichten von Gebeten oder das Fasten durch digitale Überwachung sofort erkannt und bestraft. Diese Situation ist ein Warnsignal für die islamische Ummah; denn Technologie wird hier nicht für das Wohl der Menschheit, sondern als Werkzeug zur Vernichtung des Glaubens eines Volkes eingesetzt.

Die „Sinisierung“ des Islams: Ein Krieg gegen die religiöse Identität

Die Politik des chinesischen Regimes zur „Sinisierung des Islams“ (Sinicization of Islam) hat sich im Jahr 2025 und Anfang 2026 weiter verschärft. Laut dem Bericht der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) aus dem Jahr 2025 reißen die chinesischen Behörden Kuppeln und Minarette von Moscheen ab und wandeln sie in Gebäude im chinesischen Stil um [USCIRF](https://www.uscirf.gov). Dies ist nicht nur eine architektonische Veränderung, sondern ein Versuch, die historischen und kulturellen Spuren des Islams in diesem Land auszulöschen.

Noch erschütternder ist, dass die chinesischen Behörden religiöse Aktivitäten in Zeremonien der Loyalität gegenüber der Kommunistischen Partei umgewandelt haben. Anstatt Predigten in den Moscheen zu halten, wurde die Propaganda für die Parteipolitik zur Pflicht gemacht, und Jugendlichen wurde der Zutritt zu Moscheen sowie religiöse Bildung gänzlich untersagt [USCIRF](https://www.uscirf.gov). In den im Februar 2026 veröffentlichten Berichten werden zudem Tragödien erwähnt, wie der Tod religiöser Persönlichkeiten in Gefängnissen, darunter der 96-jährige Gelehrte Abidin Damollam [USCIRF](https://www.uscirf.gov). Dies offenbart Chinas Absicht, das islamische Wissen und die Identität in Ostturkistan an der Wurzel auszurotten.

Zwangsarbeit und Veränderung der Bevölkerungsstruktur

Experten der Vereinten Nationen (UN) äußerten in einer im Januar 2026 veröffentlichten Erklärung ihre Besorgnis darüber, dass Uiguren, Kasachen und andere muslimische Völker systematisch zur Zwangsarbeit herangezogen werden [OHCHR](https://www.ohchr.org). Chinas Plan zum „Transfer von Arbeitskräften“, der unter dem Deckmantel der „Armutsbekämpfung“ durchgeführt wird, zielt in Wirklichkeit darauf ab, Muslime von ihrem Land zu trennen, sie in chinesische Provinzen zu verteilen und sie als billige Arbeitskräfte zu versklaven.

Gleichzeitig wird die Ansiedlung chinesischer Migranten in Ostturkistan beschleunigt. Schätzungen zufolge strebt das chinesische Regime an, durch die Umsiedlung von Millionen chinesischer Migranten in die Region die Uiguren in ihrer eigenen Heimat zu einer Minderheit zu machen [Center for Uyghur Studies](https://uyghurstudy.org). Dieser demografische Krieg ist eines der gefährlichsten Werkzeuge, die die Existenz eines Volkes bedrohen.

Die Haltung der internationalen Gemeinschaft und der islamischen Welt

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts des Ostturkistan-Forschungszentrums fand in Genf die 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates statt, bei der 26 Menschenrechtsorganisationen gemeinsam die Verantwortlichen aufforderten, Chinas Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stoppen [ISHR](https://ishr.ch).

Was die islamische Welt betrifft, so nahmen einige politische Parteien und Organisationen in der Türkei an der Zeremonie zur Veröffentlichung dieses Berichts teil und bekundeten ihre Unterstützung für die Uiguren [Turkistan Press](https://turkistanpress.com). Doch das Schweigen vieler muslimischer Länder auf Regierungsebene hält weiterhin an. Die wirtschaftlichen Beziehungen der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zu China scheinen schwerer zu wiegen als die Klagerufe ihrer Brüder und Schwestern in Ostturkistan. Diese Situation ist ein großer Mangel für die Einheit und gegenseitige Zusammenarbeit der Ummah.

Fazit: Eine Gewissensprüfung für die Ummah

Dieser neue Bericht des Ostturkistan-Forschungszentrums erinnert uns daran, dass die Unterdrückung nicht aufgehört hat, sondern ihre Form verändert und einen noch schrecklicheren Charakter annimmt. Die heutige politische und soziale Lage der Uiguren ist nicht nur eine politische Frage, sondern ein Kampf um Glauben und Existenz.

Islamische Werte gebieten uns, an der Seite der Unterdrückten zu stehen und angesichts von Ungerechtigkeit nicht zu schweigen. Die Muslime in Ostturkistan sind ein Teil unseres Körpers. Wenn wir heute nicht gegen diese Unterdrückung aufstehen, wer kann garantieren, dass morgen nicht ein anderes muslimisches Land einer solchen Tragödie gegenübersteht? Daher müssen Muslime, Gelehrte und Politiker auf der ganzen Welt praktische Schritte unternehmen, um diesen Völkermord Chinas zu stoppen, und wirtschaftlichen sowie politischen Druck ausüben. Die Wahrheit wird letztendlich über die Unterdrückung siegen, aber die Rolle, die wir bei diesem Sieg spielen, wird in die Geschichtsbücher eingehen.

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