Ostturkestan-Stiftung leitet neue globale Initiative zur Bewahrung des uigurischen Kulturerbes und zur Förderung des Menschenrechtsbewusstseins durch internationale Interessenvertretung

Ostturkestan-Stiftung leitet neue globale Initiative zur Bewahrung des uigurischen Kulturerbes und zur Förderung des Menschenrechtsbewusstseins durch internationale Interessenvertretung

gl aura rayi@glaurarayi
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Die Ostturkestan-Stiftung hat eine wegweisende globale Kampagne gestartet, um die uigurische kulturelle Identität zu schützen und die internationale Ummah gegen systematische Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan zu mobilisieren.

Artikelreferenz

Die Ostturkestan-Stiftung hat eine wegweisende globale Kampagne gestartet, um die uigurische kulturelle Identität zu schützen und die internationale Ummah gegen systematische Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan zu mobilisieren.

  • Die Ostturkestan-Stiftung hat eine wegweisende globale Kampagne gestartet, um die uigurische kulturelle Identität zu schützen und die internationale Ummah gegen systematische Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan zu mobilisieren.
Kategorie
Erbe des Widerstands
Autor
gl aura rayi (@glaurarayi)
Veröffentlicht
28. Februar 2026 um 16:34
Aktualisiert
1. Mai 2026 um 17:55
Zugriff
Öffentlicher Artikel

Eine Vorhut für die Ummah: Die neue Mission der Ostturkestan-Stiftung

In einer Ära, in der die spirituelle und kulturelle Identität des uigurischen Volkes einer beispiellosen existenziellen Bedrohung ausgesetzt ist, hat die **Ostturkestan-Stiftung** (Doğu Türkistan Vakfı) offiziell eine umfassende globale Initiative ins Leben gerufen. Diese Kampagne mit dem Titel „Globale Initiative für uigurisches Erbe und Menschenrechte“ soll als definitives Bollwerk gegen die systematische Auslöschung des islamischen Lebens in Ostturkestan dienen. Seit dem 28. Februar 2026 positioniert sich die Stiftung an der Spitze einer Bewegung, die über bloße politische Interessenvertretung hinausgeht und den Kampf als heilige Pflicht für die globale muslimische Gemeinschaft (Ummah) rahmt, um ihre Brüder und Schwestern vor dem zu schützen, was als „kultureller und religiöser Genozid“ bezeichnet wird [Quelle](https://uyghurstudy.org).

Gegründet auf dem Erbe von Führungspersönlichkeiten wie Isa Yusuf Alptekin, nutzt die Stiftung ihre historischen Wurzeln in Istanbul, um eine facettenreiche Strategie zu koordinieren. Diese Initiative erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, nach einer Reihe besorgniserregender Entwicklungen Anfang 2026, darunter das umstrittene Engagement zwischen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und Peking, das viele in der Diaspora als Verrat an der islamischen Solidarität charakterisiert haben [Quelle](https://turkistanpress.com).

Das Programm „Wächter des Erbes“: Bewahrung der islamischen Seele

Zentral für die neue Initiative der Stiftung ist das Programm „Wächter des Erbes“ (Guardians of Heritage). Dieses Projekt konzentriert sich auf die digitale und physische Bewahrung der uigurischen islamischen Kultur, die unter ständigem Beschuss steht. Jüngsten Berichten zufolge wurden Tausende von *Masajid* (Moscheen) und Schreinen abgerissen oder in Gewerbeflächen umgewandelt [Quelle](https://ihh.org.tr). Die Stiftung leitet nun eine globale Anstrengung zur Erstellung eines „Digitalen Archivs der Ummah“, einer sicheren, dezentralen Datenbank, die hochauflösende architektonische Aufzeichnungen zerstörter religiöser Stätten, digitalisierte Versionen seltener uigurischer islamischer Manuskripte und Aufnahmen des traditionellen uigurischen *Adhan* (Gebetsruf) sowie für die Region einzigartige Koran-Rezitationsstile enthält.

Über die digitale Bewahrung hinaus betont die Initiative die Kontinuität der uigurischen Sprache – das Gefäß ihrer religiösen und kulturellen Geschichte. Als Reaktion auf die Kriminalisierung uigurischsprachiger Bildung in Ostturkestan [Quelle](https://ohchr.org) baut die Stiftung ihr Netzwerk von „Muttersprachenschulen“ in der Diaspora aus, insbesondere in der Türkei, Europa und Nordamerika. Diese Schulen lehren nicht nur die Sprache; sie integrieren islamische Erziehung (*Tarbiyah*) und stellen so sicher, dass die nächste Generation der Uiguren trotz des Exils in ihrem Glauben und ihrer Identität verwurzelt bleibt.

Das Schweigen herausfordern: Interessenvertretung in den Hallen der Macht

Auf diplomatischer Ebene intensiviert die Ostturkestan-Stiftung ihren Druck auf internationale Gremien. Ein primäres Ziel dieser Interessenvertretung ist die **Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC)**. Am 26. Januar 2026 traf sich der OIC-Generalsekretär mit hochrangigen chinesischen Beamten in Peking, um über die „Stärkung der Beziehungen“ zu sprechen – ein Schritt, der auf heftige Verurteilung durch die Stiftung und andere uigurische Organisationen stieß [Quelle](https://uyghurcongress.org). Die neue Initiative der Stiftung zielt darauf ab, den Druck an der Basis in OIC-Mitgliedstaaten wie Indonesien, Malaysia und Katar zu mobilisieren, um zu fordern, dass die Organisation ihre Charta einhält, die den Schutz muslimischer Minderheiten weltweit vorschreibt.

Darüber hinaus arbeitet die Stiftung eng mit dem **UN-Menschenrechtsrat (HRC)** zusammen. Während der 61. Sitzung des HRC im Februar 2026 unterstützte die Stiftung Forderungen an den Hochkommissar Volker Türk, ein detailliertes Update zur Umsetzung des UN-Berichts von 2022 vorzulegen, der feststellte, dass Chinas Handeln in Ostturkestan Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen könnte [Quelle](https://campaignforuyghurs.org). Die Initiative zielt darauf ab, über Berichte hinauszugehen und eine formelle UN-Untersuchungskommission einzusetzen, die sich speziell auf die „Sinisierung des Islams“ konzentriert – eine Politik, die darauf abzielt, der Religion ihre Kernlehren zu entziehen und sie durch staatlich genehmigte Ideologien zu ersetzen [Quelle](https://turkistanpress.com).

Daten als Waffe: Der Index der Menschenrechtsverletzungen 2025

Ein Eckpfeiler der evidenzbasierten Interessenvertretung der Stiftung ist der kürzlich veröffentlichte **Index der Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan 2025**. Der am 16. Februar 2026 in Istanbul vorgestellte Index bietet einen erschütternden Einblick in die „digitale Apartheid“, die derzeit in der Region erzwungen wird [Quelle](https://uyghurtimes.com). Der Bericht dokumentiert, wie KI-gestützte Massenüberwachung und automatisierte Datenbanken genutzt werden, um Muslime aufgrund einfacher religiöser Handlungen, wie dem Besitz eines Korans oder dem Tragen eines Bartes, als potenzielle Bedrohungen zu profilieren [Quelle](https://uyghurtimes.com).

Die Stiftung nutzt diese Daten, um internationale Rechtsexperten und Menschenrechtsorganisationen zu informieren. Durch die Quantifizierung der Intensivierung von Zwangsarbeit und der systematischen Trennung von Kindern von ihren Familien baut die Stiftung einen rechtlichen Rahmen für künftige Rechenschaftspflicht auf. Der Index 2025 dient als wichtiges Instrument für die „Globale Initiative“ und liefert das empirische Gewicht, das notwendig ist, um staatlich geförderter Propaganda entgegenzuwirken, die die Region als Modell für „Stabilität und Entwicklung“ darstellt [Quelle](https://scio.gov.cn).

Die Geopolitik der Ummah: Ein Ruf nach Gerechtigkeit

Aus einer authentischen muslimischen Perspektive ist die Initiative der Ostturkestan-Stiftung nicht bloß eine politische Kampagne; sie ist ein Appell an das Gewissen der globalen Ummah. Die Stiftung argumentiert, dass das Schweigen vieler muslimisch geprägter Regierungen ein geopolitisches Versagen ist, das die moralische Autorität der islamischen Welt untergräbt. Bei einem Konsultationstreffen in Istanbul am 24. Januar 2026 betonten führende Persönlichkeiten, dass die „Sache Ostturkestans die nationale Sache der gesamten muslimischen Welt ist“ [Quelle](https://uygurnews.com).

Die Initiative hebt die Heuchelei in den internationalen Beziehungen hervor, in denen wirtschaftliche Interessen, wie die „Belt and Road“-Initiative, Vorrang vor dem Leben und der Würde von Millionen von Muslimen haben. Die Stiftung ruft zu einem „Halal-Wirtschafts“-Ansatz auf und fordert muslimische Verbraucher und Unternehmen auf, sich von Unternehmen zu trennen, die an uigurischer Zwangsarbeit beteiligt sind [Quelle](https://turkistanpress.com). Dieser wirtschaftliche Druck wird als eine moderne Form des *Dschihad* betrachtet – ein friedlicher, aber entschlossener Kampf für Gerechtigkeit (*Adl*) und den Schutz der Unterdrückten.

Fazit: Eine Vision für ein freies Ostturkestan

Während die Ostturkestan-Stiftung ihre globale Initiative vorantreibt, bleibt die Vision klar: die Wiederherstellung der Grundrechte und religiösen Freiheiten des uigurischen Volkes. Die Kampagne ist ein Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit einer Gemeinschaft, die sich weigert, ausgelöscht zu werden. Durch die Kombination der Bewahrung des Erbes mit rigoroser internationaler Interessenvertretung und einem Ruf nach Ummah-weiter Solidarität stellt die Stiftung sicher, dass der Schrei nach Gerechtigkeit aus Ostturkestan in jedem Winkel der Welt gehört wird.

Der bevorstehende **Dritte Uigurische Gipfel** in München, der für Mai 2026 geplant ist, wird der nächste große Meilenstein für diese Initiative sein und Führungspersönlichkeiten sowie Verbündete zusammenbringen, um Strategien für eine Zukunft zu entwickeln, in der Ostturkestan wieder ein Zentrum islamischer Gelehrsamkeit und Kultur sein kann [Quelle](https://uygurnews.com). Für die globale muslimische Gemeinschaft ist die Botschaft der Stiftung einfach: Der Kampf um Ostturkestan ist ein Kampf um die Seele der Ummah selbst.

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