Australische Uigurische Vereinigung veröffentlicht internationalen Appell zu Chinas Menschenrechtsverletzungen und der aktuellen Lage der Uiguren

Australische Uigurische Vereinigung veröffentlicht internationalen Appell zu Chinas Menschenrechtsverletzungen und der aktuellen Lage der Uiguren

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Die Australische Uigurische Vereinigung hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, den Völkermord in Ostturkestan zu stoppen, und die muslimische Welt aufgerufen, echte Solidarität mit den Uiguren zu zeigen.

Artikelreferenz

Die Australische Uigurische Vereinigung hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, den Völkermord in Ostturkestan zu stoppen, und die muslimische Welt aufgerufen, echte Solidarität mit den Uiguren zu zeigen.

  • Die Australische Uigurische Vereinigung hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, den Völkermord in Ostturkestan zu stoppen, und die muslimische Welt aufgerufen, echte Solidarität mit den Uiguren zu zeigen.
Kategorie
Erbe des Widerstands
Autor
hidetora (@hidetora-51ncs)
Veröffentlicht
1. März 2026 um 13:29
Aktualisiert
5. Mai 2026 um 12:16
Zugriff
Öffentlicher Artikel

In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung hat die Australische Uigurische Vereinigung (Australian Uyghur Association) einen dringenden weltweiten Appell gegen die systematische Unterdrückung, die Einschränkung der Religionsfreiheit und die Menschenrechtsverletzungen durch die Kommunistische Partei Chinas in Ostturkestan gerichtet. Dieser Appell zielt insbesondere darauf ab, die Aufmerksamkeit der islamischen Welt und internationaler Organisationen auf die derzeitige tragische Lage der uigurischen Muslime zu lenken. Australian Uyghur Association

Inhalt und Dringlichkeit des internationalen Appells

In der Erklärung der Australischen Uigurischen Vereinigung wird betont, dass die Politik der chinesischen Regierung gegenüber den Uiguren nicht nur politischer Druck ist, sondern ein Völkermord, der darauf abzielt, die Identität und den Glauben einer Nation auszulöschen. Der Vorsitzende der Vereinigung, Mehmet Celepci, und andere Führungspersönlichkeiten forderten die internationale Gemeinschaft, insbesondere die australische Regierung, auf, strengere Sanktionen gegen China zu verhängen. The Guardian - Uyghurs in Australia

In diesem Appell wurden folgende Punkte besonders hervorgehoben: 1. **Sofortige Schließung der Lager:** Die bedingungslose Schließung der Internierungslager, in denen Millionen unschuldiger Uiguren festgehalten werden. 2. **Beendigung der Zwangsarbeit:** Ein Ende der Zwangsarbeit in Fabriken und Lieferketten, in denen Uiguren als Sklaven missbraucht werden. 3. **Wiederherstellung der Religionsfreiheit:** Ein Stopp des Abrisses von Moscheen und die Aufhebung der Verbote für den Koran und das Gebet.

Die Verantwortung der islamischen Ummah und der Schaden des Schweigens

Aus muslimischer Sicht ist die Frage Ostturkestans nicht nur ein regionales Problem, sondern eine Wunde der gesamten Ummah. Die Australische Uigurische Vereinigung kritisierte in ihrer Erklärung scharf, dass die Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) aus wirtschaftlichem Eigeninteresse gegenüber China schweigen. Nach den Lehren des Islam sind das Leben, der Besitz und die Ehre eines Muslims wertvoller als die ganze Welt. Human Rights Watch - OIC and Uyghurs

Unter dem Vorwand der „Sinisierung des Islam“ reißt die chinesische Regierung Moscheen ab und wandelt sie in Bars oder Touristenattraktionen um. Dies ist eine offene Beleidigung der heiligen Werte der Muslime. Die Australische Uigurische Vereinigung rief die muslimischen Länder dazu auf, der falschen Propaganda Chinas keinen Glauben zu schenken und die Realität vor Ort zu sehen.

Uiguren in Australien und transnationale Repression

Die in Australien lebende uigurische Gemeinschaft wird zunehmend Opfer der chinesischen Politik der „transnationalen Repression“. Chinesische Agenten versuchen, uigurische Australier einzuschüchtern, indem sie deren Familienmitglieder in Ostturkestan als Geiseln nehmen. Amnesty International - Transnational Repression

Die Australische Uigurische Vereinigung hat dieses Thema mehrfach im australischen Bundesparlament zur Sprache gebracht. Sie fordern von der australischen Regierung die Anwendung des „Magnitsky Acts“, um Sanktionen gegen chinesische Beamte zu verhängen, die für die Unterdrückung der Uiguren verantwortlich sind. Dieser Schritt würde nicht nur ein Vorbild für andere westliche Länder sein, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Stoppung der chinesischen Unterdrückungsmaschinerie.

Zwangsarbeit und wirtschaftlicher Boykott

Derzeit sind die Lieferketten vieler internationaler Marken in Zwangsarbeit in Ostturkestan verwickelt. Die Australische Uigurische Vereinigung rief die Verbraucher, insbesondere Muslime, dazu auf, Produkte aus chinesischer Zwangsarbeit zu boykottieren. Basierend auf dem Prinzip, dass es für einen Muslim unethisch ist, Waren zu konsumieren, die durch das Leid seiner Geschwister entstanden sind, wurde betont, dass wirtschaftlicher Druck notwendig ist, um China zu einer Änderung seiner Politik zu bewegen. ASPI - Uyghurs for Sale

Fazit: Einigkeit für Gerechtigkeit

Dieser internationale Appell der Australischen Uigurischen Vereinigung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Freiheitskampf der Uiguren. Unabhängig davon, wo auf der Welt man sich befindet, ist jeder gewissenhafte Mensch, insbesondere jeder Muslim, aufgerufen, sich gegen diese Unterdrückung in Ostturkestan zu stellen. Solange keine Gerechtigkeit hergestellt ist, wird es in der Region und in der Welt keinen dauerhaften Frieden geben. Die Australische Uigurische Vereinigung ruft alle internationalen Organisationen, Menschenrechtsverteidiger und die islamische Welt dazu auf, von Worten zu Taten überzugehen.

Dieser Kampf ist nicht nur der Kampf der Uiguren, sondern ein Kampf zur Verteidigung der Würde der gesamten Menschheit.

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