
Ostturkistanisches Informationszentrum veröffentlicht wichtigen Bericht zur aktuellen Lage und Menschenrechtssituation in der Uiguren-Region
Das Ostturkistanische Informationszentrum hat einen umfassenden Jahresbericht über die Menschenrechtslage, Chinas anti-islamische Politik und das System der digitalen Unterdrückung in der Uiguren-Region veröffentlicht.
Artikelreferenz
Das Ostturkistanische Informationszentrum hat einen umfassenden Jahresbericht über die Menschenrechtslage, Chinas anti-islamische Politik und das System der digitalen Unterdrückung in der Uiguren-Region veröffentlicht.
- Das Ostturkistanische Informationszentrum hat einen umfassenden Jahresbericht über die Menschenrechtslage, Chinas anti-islamische Politik und das System der digitalen Unterdrückung in der Uiguren-Region veröffentlicht.
- Kategorie
- Freedom Media Archives
- Autor
- Thống Hoàng (@thnghong-1)
- Veröffentlicht
- 27. Februar 2026 um 14:15
- Aktualisiert
- 2. Mai 2026 um 11:16
- Zugriff
- Öffentlicher Artikel
In einem Anfang 2026 veröffentlichten Bericht an die Weltöffentlichkeit, insbesondere an die islamische Ummah, enthüllte das Ostturkistanische Informationszentrum (ETIC), dass die völkermörderische Politik des chinesischen kommunistischen Regimes gegen Muslime in Ostturkistan eine neue Phase erreicht hat. Dieser Bericht liefert fundierte Beweise für die systematische Zerstörung des religiösen Glaubens, der kulturellen Identität und der wirtschaftlichen Rechte der uigurischen, kasachischen und anderen turksprachigen muslimischen Völker [uyghurtimes.com].
Die „Sinisierung“ des Islam und eine neue Welle religiöser Unterdrückung
Ein zentraler Teil des Berichts widmet sich der Umsetzung von Chinas Fünfjahresplan zur „Sinisierung des Islam“ (2023–2027). Nach Angaben des Ostturkistanischen Informationszentrums haben die chinesischen Behörden im Jahr 2025 und Anfang 2026 unter dem Vorwand der „Bekämpfung illegaler religiöser Aktivitäten“ den Abriss und Umbau von Moscheen sowie die Inhaftierung religiöser Gelehrter intensiviert. Derzeit sind etwa 65 % der Moscheen in der Region entweder zerstört oder für die religiöse Nutzung gesperrt worden [gov.uk].
Besonders erschütternd für die islamische Gemeinschaft ist die Beschlagnahmung des Heiligen Korans und anderer religiöser Bücher als „extremistisches Material“. Der Bericht stellt fest, dass Eltern, die den Koran zu Hause aufbewahren oder ihren Kindern religiösen Unterricht erteilen, wegen „Extremismus“ zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Die Ermordung religiöser Gelehrter wie Abidin Damollam in der Haft ist ein typisches Beispiel für Chinas Feindseligkeit gegenüber dem Islam [justiceforall.org].
Digitale Unterdrückung und Überwachung durch Künstliche Intelligenz
Der „Menschenrechtsindex Ostturkistan 2025“ zeigt auf, dass das chinesische Regime in der Region das weltweit fortschrittlichste System digitaler Unterdrückung errichtet hat. Seit 2025 ist ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes automatisches Überwachungssystem vollständig in Betrieb. Dieses System ist in der Lage, die täglichen Aktivitäten von Muslimen zu überwachen, festzustellen, ob sie beten, und sogar „Unzufriedenheit“ in ihren Gesichtsausdrücken zu erkennen [uyghurtimes.com].
Durch dieses System der „digitalen Apartheid“ geben die chinesischen Behörden den Uiguren das Gefühl, in einem Gefängnis im eigenen Land zu leben. Kameras in jeder Straße, jedem Viertel und sogar in den Häusern kontrollieren das Privatleben der Muslime vollständig. Diese Situation steht im krassen Widerspruch zu den islamischen Prinzipien der Menschenwürde und des Schutzes der Privatsphäre.
Zwangsarbeit und wirtschaftliche Sklaverei
Der Bericht des Ostturkistanischen Informationszentrums räumt auch dem Thema Zwangsarbeit einen besonderen Stellenwert ein. UN-Experten betonten in einer Anfang 2026 veröffentlichten Erklärung, dass China unter dem Deckmantel der „Armutsbekämpfung“ Millionen von Uiguren zur Zwangsarbeit verpflichtet hat [ohchr.org].
Daten zufolge wurden allein im Jahr 2024 etwa 3,34 Millionen Uiguren im Rahmen von „Arbeitskraft-Transferprogrammen“ aus ihrer Heimat vertrieben und gezwungen, unter sklavenähnlichen Bedingungen in Fabriken in innerchinesischen Provinzen zu arbeiten [uyghurcongress.org]. Diese Politik zielt darauf ab, muslimische Familien zu zerstören, die Bevölkerungsstruktur zu verändern und die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Uiguren zu vernichten. China verunreinigt damit die globalen Lieferketten, einschließlich der Exporte in islamische Länder, mit dem Blut und Schweiß der Muslime.
Die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft und der islamischen Welt
Der Bericht kritisiert scharf die Haltung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und muslimischer Staaten gegenüber dieser Unterdrückung. Dass der OIC-Generalsekretär im Januar 2026 in Peking mit chinesischen Beamten zusammentraf und Chinas Politik in Ostturkistan unterstützte, wurde von uigurischen Organisationen als „Verrat an der Ummah“ bezeichnet [uyghurstudy.org].
Das Ostturkistanische Informationszentrum rief die muslimischen Führer dazu auf, nicht länger aus wirtschaftlichem Eigeninteresse die Augen vor dem Leid ihrer Glaubensbrüder zu verschließen. Der Bericht weist darauf hin, dass das chinesische Regime Uiguren nicht nur in Ostturkistan, sondern auch im Ausland durch „transnationale Repression“ bedroht. In einigen muslimischen Ländern besteht nach wie vor die Gefahr, dass Uiguren an China ausgeliefert werden [hrw.org].
Fazit und Appell
Der aktuelle Bericht des Ostturkistanischen Informationszentrums erinnert erneut daran, dass die Lage in Ostturkistan nicht nur eine Menschenrechtsfrage ist, sondern ein Angriff auf die Ehre der gesamten islamischen Ummah. Chinas Völkermord ist bis zum Jahr 2026 systematischer und technisierter geworden. Um dem entgegenzuwirken, ist es notwendig, dass Muslime weltweit gemeinsam handeln, chinesische Waren boykottieren und Druck auf ihre Regierungen ausüben.
Abschließend betont der Bericht, dass der Kampf des Volkes von Ostturkistan für seine Freiheit und religiöse Identität niemals aufhören wird und dass die Gerechtigkeit am Ende siegen wird [east-turkistan.net].
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