
Ostturkistan-Informationszentrum veröffentlicht detaillierten Bericht über aktuelle Ereignisse und Menschenrechtsverletzungen in der Region und erregt weltweite Aufmerksamkeit
Das Ostturkistan-Informationszentrum hat einen detaillierten Bericht über die neuesten Menschenrechtsverletzungen, digitale Überwachung und die Politik zur Auslöschung der islamischen Identität in der Region veröffentlicht und die internationale Gemeinschaft zu dringendem Handeln aufgerufen.
Artikelreferenz
Das Ostturkistan-Informationszentrum hat einen detaillierten Bericht über die neuesten Menschenrechtsverletzungen, digitale Überwachung und die Politik zur Auslöschung der islamischen Identität in der Region veröffentlicht und die internationale Gemeinschaft zu dringendem Handeln aufgerufen.
- Das Ostturkistan-Informationszentrum hat einen detaillierten Bericht über die neuesten Menschenrechtsverletzungen, digitale Überwachung und die Politik zur Auslöschung der islamischen Identität in der Region veröffentlicht und die internationale Gemeinschaft zu dringendem Handeln aufgerufen.
- Kategorie
- Freedom Media Archives
- Autor
- Widu Franklin (@widufranklin)
- Veröffentlicht
- 26. Februar 2026 um 09:32
- Aktualisiert
- 1. Mai 2026 um 15:24
- Zugriff
- Öffentlicher Artikel
Das Ostturkistan-Informationszentrum (ETIC) legte in einem kürzlich veröffentlichten detaillierten Bericht dar, dass die systematische Unterdrückungspolitik der chinesischen Behörden in Ostturkistan bis zum Jahr 2026 einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Dieser Bericht löste weltweit großes Aufsehen aus und lenkte die Aufmerksamkeit der islamischen Welt sowie der internationalen Gemeinschaft erneut auf diese Region. Dem Bericht zufolge versucht die chinesische Regierung unter dem Vorwand der „Sinisierung des Islam“, den religiösen Glauben der Muslime vollständig auszulöschen [turkistanpress.com].
Menschenrechtsindex 2025: Verschärfung der digitalen Unterdrückung
Am 16. Februar 2026 wurde in Istanbul auf einer Pressekonferenz der von der Organisation „East Turkistan Human Rights Watch“ erstellte „Index der Menschenrechtsverletzungen in Ostturkistan 2025“ veröffentlicht [uyghurtimes.com]. In diesem Bericht wurde die Unterdrückung in der Region in 14 verschiedenen Themenbereichen systematisch analysiert. Besonders hervorgehoben wurde, dass die automatisierten Überwachungssysteme, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) betrieben werden, seit 2025 eine neue Stufe erreicht haben.
Dem Bericht zufolge verfolgen die chinesischen Behörden die täglichen Bewegungen, Telefonate und sozialen Kontakte jedes Bürgers in der Region mithilfe von KI und nehmen Personen, die als „gefährlich“ eingestuft werden, präventiv fest. Dieses System eines „digitalen Panoptikums“ hat die Freiheit der muslimischen Völker wie der Uiguren, Kasachen und Kirgisen vollständig erstickt [uyghurtimes.com].
Die Politik der Sinisierung des Islam und religiöse Verfolgung
Die Politik der Kommunistischen Partei Chinas zur „Sinisierung des Islam“ wurde bis zum Jahr 2026 noch rücksichtsloser. Der Jahresbericht 2025 der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) zeigt auf, dass der chinesische Staatschef Xi Jinping von religiösen Gruppen absolute Loyalität gegenüber der Partei fordert [uscirf.gov]. In Ostturkistan wurden die Kuppeln und Minarette von Moscheen abgerissen und durch Gebäude im chinesischen Stil ersetzt. So wurden beispielsweise die islamischen Merkmale der Großen Moschee von Shadian vollständig getilgt [uscirf.gov].
Besonders tragisch ist die Nachricht über religiöse Gelehrte, die in Gefängnissen zu Tode gefoltert werden. Berichten von Anfang 2026 zufolge verstarb der 96-jährige renommierte Gelehrte Abidin Damollam in Haft. Er war unter dem erfundenen Vorwurf der „Propagierung von religiösem Extremismus“ zu einer neunjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden [turkistantimes.com]. Dies ist ein klarer Beweis dafür, dass China keine Grenzen kennt, um die Wurzeln des Islam auszurotten.
Zwangsarbeit und wirtschaftliche Sklaverei
Experten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Vereinten Nationen äußerten in einer Erklärung im Januar 2026 ihre tiefe Besorgnis über das Problem der Zwangsarbeit in Ostturkistan [ohchr.org]. Der Bericht zeigt, dass zwischen 2024 und 2025 mehr als 3,34 Millionen Uiguren unter dem Deckmantel der „Armutsbekämpfung“ zur Arbeit gezwungen wurden. Diese Menschen werden fernab ihrer Heimat in Fabriken im chinesischen Kernland transferiert und arbeiten dort unter strengster Bewachung.
Dieses System wird nicht nur als wirtschaftliche Ausbeutung, sondern als eine Art „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft, das darauf abzielt, die uigurische Identität zu zerstören und sie in die chinesische Gesellschaft zu assimilieren [ohchr.org]. Dass internationale Marken weiterhin Verbindungen zu Chinas Zwangsarbeitsketten unterhalten, verdeutlicht, wie diese Unterdrückung durch die Weltwirtschaft gestützt wird.
Grenzüberschreitender Druck und Uiguren in der Diaspora
Chinas Unterdrückung beschränkt sich nicht nur auf Ostturkistan, sondern dehnt sich auch auf Uiguren in der ganzen Welt aus. Human Rights Watch (HRW) enthüllte in einem am 18. Februar 2026 veröffentlichten Bericht, dass chinesische Behörden Druck auf uigurische Aktivisten in Frankreich ausüben, um sie zur Spionage gegen ihre eigene Gemeinschaft zu zwingen [hrw.org]. Chinesische Beamte nehmen Familienmitglieder der Exil-Uiguren in der Heimat als Geiseln, um sie zum Schweigen oder zur Zusammenarbeit mit China zu zwingen.
Dieser „transnationale Druck“ stellt eine ernsthafte Bedrohung für die psychische Gesundheit und Sicherheit der Uiguren in der Diaspora dar. Das Ostturkistan-Informationszentrum verurteilte dieses Vorgehen als offenkundigen Verstoß gegen internationales Recht.
Das Schweigen der islamischen Welt und die historische Verantwortung
Der Premierminister der Exilregierung von Ostturkistan rief in seiner Neujahrsbotschaft 2026 die islamische Welt und die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihr Schweigen zu brechen [east-turkistan.net]. Er erklärte: „Wir sind nicht nur mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert, sondern wir sind als Volk von der Auslöschung bedroht. Dies ist eine Form des Kolonialismus“ [east-turkistan.net].
Das Volk von Ostturkistan, das Teil der islamischen Ummah ist, bedauert zutiefst, dass muslimische Staaten aufgrund wirtschaftlicher Interessen gegenüber China bei dieser Unterdrückung wegschauen. Nach islamischen Werten ist das Leid eines Muslims das Leid der gesamten Ummah. Daher ist es eine religiöse und moralische Pflicht der muslimischen Länder, nicht der chinesischen Propaganda zu glauben, sondern auf der Seite der Wahrheit zu stehen.
Fazit
Der aktuelle Bericht des Ostturkistan-Informationszentrums beweist erneut die Dringlichkeit der Lage in der Region. Der Widerstand gegen diesen systematischen Völkermord, den China unter Einsatz moderner Technologien durchführt, ist nicht nur die Aufgabe der Uiguren, sondern die gemeinsame Verantwortung der gesamten Menschheit und insbesondere der islamischen Welt. Jede Sekunde, in der wir schweigen, bedeutet die Zerstörung einer weiteren Moschee, den Tod eines weiteren Gelehrten im Gefängnis und den Verlust der Identität eines weiteren uigurischen Kindes. Die Welt darf sich nicht länger auf Erklärungen beschränken, sondern muss praktische Sanktionen gegen China ergreifen.
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